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dsc0004823. Sonntag im Jahreskreis C - 4. September 2016

Lieber Mitbruder im Priesteramt, Schwestern und Brüder im Herrn!

„Welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen, oder wer begreift, was der Herr will? Unsicher sind die Berechnungen der Sterblichen und hinfällig unsere Gedanken.“ (Weish 9,13-14)

Es ist wieder einmal die göttliche Millimeterarbeit, die es fügte, dass heute, am 23. Sonntag im Jahreskreis C, gerade diese Worte aus dem Buch der Weisheit an uns gerichtet werden. Und es passt das Zitat aus dem Buch der Sprichwörter sehr gut dazu, das auf unserem heutigen Liedertext steht. 

Was das Buch der Weisheit anspricht, das durfte ich den vergangenen Monaten hautnah erfahren. Da war der 8. Mai - Muttertag abend, als die Frage an mich gestellt wurde, ob ich mir vorstellen könnte, als Direktor im Überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum in Heiligenkreuz zu arbeiten. Die Frage kam nach 15 Jahren hier bei ihnen in der Pfarre Wimpassing. Die Frage kam, nachdem ich erfolgreich vor Weihnachten eine Bestellung zum Pfarrer einer großen Pfarre Neu am Wiener Stadtrand abgelehnt habe, nachdem ich ebenso erfolgreich im Februar unseren Bischofsvikar und später auch den Generalvikar davon überzeugen konnte, dass ich nicht als Pfarrer von Baden-Sankt Stephan zur Verfügung stehe. Und ich dachte, jetzt könnte ich mich wieder zurücklehnen und weiter - vielleicht sogar bis zur Pensionierung? - hier in Wimpassing meinen Dienst tun. 

„Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch der Herr lenkt seinen Schritt.“ (Spr 16,9)

Der Anfrage durch den damals amtierenden Direktor am Sonntag folgte der Anruf des Herrn Abtes am Montag und die Bitte des Herrn Erzbischofs am Mittwoch. Und dann kam das Pfingstwochenende. Ich erbat mir Bedenkzeit, vor allem, weil ich mehr an unser Pfarrfest denken wollte. Aber es hatte sich bis zum Pfingstsonntag in mir schon die Entscheidung herauskristallisiert. Nicht einfach. Menschlich vielleicht nicht zu verstehen. Ein Kreuz, wie es uns der Herr heute im Evangelium nahelegt. Aber eine Entscheidung, die, so habe ich es selbst in diesen Monaten erleben dürfen, in mir große Ruhe und Seelenfrieden ausgelöst hat. - Bitte nicht falsch verstehen: Es gab und gibt Momente der tiefen Trauer über den Abschied aus Wimpassing, aus dem Schwarzatal. Von Menschen, die mit ihrer Herzlichkeit, mit ihrer Einsatzbereitschaft diesem steinigen Boden des Steinfeldes Leben und Wärme einhauchen können. Von Menschen, mit denen sich in den vergangenen Jahren echte und tiefe Freundschaften aufgebaut haben. 

Gerade hier spricht uns der Herr aber heute sehr klare Worte ins Herz. Kreuzesnachfolge bedeutet oft auch Abschied - sogar von der eigenen Familie. Und da meine Eltern schon seit langem tot sind, habe ich auch Euch hier in der Pfarre als meine Familie verstanden. - Und echte Freundschaften zerbrechen nicht daran, dass die Entfernung ein wenig steigt!

Ich habe mich in diesen Wochen zurückversetzt gesehen in eine Zeit vor 26 Jahren. In jene Zeit, wo ich gespürt habe, dass mein Weg ganz neue Bahnen einschlägt. Weg von meinem Job bei den Vereinten Nationen, weg von meiner kleinen Computerfirma, hin in eine Berufung zum Priester, in eine Ungewissheit, die nur eines immer neu fordert: Vertrauen in Gottes Vorsehung. In eine Vorsehung, die niemals fehlt geht. Dieses Vertrauen dürfen wir angesichts der Texte des Evangeliums wieder im Herzen wachrufen. Nicht der menschliche Besitz, nicht unser Planen und Denken, sondern das klare Ja-Wort, das „Fiat“ wie es uns die selige Jungfrau Maria zeigt, ist der Weg, um Gottes Willen neu im Leben zur Geltung zu bringen. Nach 15 Jahren habe ich dieses Fiat erneut gesprochen. Es bedeutet Abschied von vielem Liebgewonnenen, von vielem Gewohnten. Wie vertraut waren mir die Strassen und Wege in unserer Pfarre, wie vertraut geworden ist mir die Art und Weise des Feierns hier in der Kirche und in der Bergkapelle. Mit all jenen, die tagtäglich dazu beigetragen haben, dass unsere Gottesdienste schön und feierlich sind. Ich kann nicht alle namentlich aufzählen, denen ich heute danken möchte, denn dann würde es den Rahmen dieses Gottesdienstes sprengen. Daher nur 3 Namen - stellvertretend für alle anderen. Unserem Mesner und Kantor und Haustechniker erster Güte, Toni Tritt, für seine Unermüdlichkeit, für seine Unverdrossenheit im Einüben neuer Melodien - und für sein Bemühen, immer wieder zurückzufinden, auch wenn mit uns „zwei gache Häferln“ zusammengetroffen sind. 

Unserer Margit Meindl, die Woche für Woche für den Blumenschmuck sorgt, mit kreativer Phantasie und dem Blick für schöne Proportionen, ihrer Tochter, dass sie mich als Pfarrsekretärin diese Monate so gut unterstützt hat, allen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates für ihr Da-Sein und Hiersein in den verschiedensten Situationen des Kirchenjahres, allen von Jugendarbeit bis Altenpastoral, von Jungschar bis Bastelrunde, von Bergkapellen-Pflege bis Ministranten. Jedem einzelnen ein herzliches Vergelts Gott, dass ihr meine Spinnereien über 15 Jahre ausgehalten habt. 

Ich stehe auch nicht an, eine Bitte um Verzeihung auszusprechen, allen gegenüber, die ich durch Wort oder Tat gekränkt, beleidigt oder verletzt habe, weil ich halt auch nur ein Mensch bin (meine Waage sagt dann leise: eineinhalb!), mit Fehlern, mit Kurzsichtigkeit und mangelnder Beherrschung. 

Der Gründer der Pfadfinderbewegung, Lord Baden Powell hat gesagt: Wir haben unsere Aufgabe erfüllt, wenn wir die Welt ein wenig heller hinterlassen als wir sie vorgefunden haben. Und vor kurzem habe ich den Spruch gelesen: Der hat seine Aufgabe erfüllt, der ein Lächeln auf den Gesichtern jener hinterlässt, die an ihn denken. 

Herr, du bist gerecht, und deine Entscheide sind richtig.

Handle an deinem Knecht nach deiner Huld. - So hat der heutige Eingangsvers aus Psalm 119 gelautet. 

Vertrauen wir darauf, dass Seine Entscheide richtig sind. Vertrauen wir darauf, dass unsere Pfarre mit P. Josef in eine gute Zukunft voranschreitet. Und ich bitte um euer Gebet für meine neue Aufgabe, die ich - so bemühe ich mich - mit Vertrauen und Freude zu erfüllen suche. 

Amen. 

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kommtzumherrnDer Kardinal lädt die Jugend jeden Monat zur hl. Messe ein.

17.00 Anbetung, 18.00 Hl. Messe, kurzes Theaterstück, Begegnung mit dem Kardinal, anschließend Agape

Pfarre St. Brigitta Wien 20 - 14. Jänner, 3. März, 14. April, 19. Mai, 23. Juni

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Gottesdienste in Wimpassing

Sonntagsmesse in der Pfarrkirche um 9.30 Uhr

Wochentagsmessen

Donnerstag: 18.30 Uhr

Freitag: 18.30 Uhr 

Samstag: Marienmesse um 8.00 Uhr

Gebetszeiten

Eucharistische Anbetung: Freitag, 18.00 Uhr

Rosenkranz: jeden Donnerstag um 18.00 Uhr 

Vesper: jeden Montag, Dienstag und Samstag um 18.30 Uhr

Laudes: jeden Mittwoch um 7.30 Uhr. (Winterzeit: 8.00)

Beichtgelegenheit: Vor den Wochentagsmessen oder nach tel. Vereinbarung

Aussprache, geistliche Begleitung: nach tel. Vereinbarung

Hl. Messen in der Bergkapelle: Jeden 3. Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr  (Rosenkranz um 18.00)

Seniorennachmittag: Jeden 2. Donnerstag im Monat (außer Juli, August): 14.30 Uhr Rosenkranz, 15.00 Uhr Hl. Messe für die Geburtstagskinder des Monats, anschl. gemütliches Beisammensein. (Bitte beachten Sie etwaige Terminverschiebungen im Schaukasten oder im Wochenblatt)

 

Gottesdienste in der Peterskirche, Dunkelstein

Sonntagsmesse 8.15 Uhr

Vorabendmesse: Samstag, 16.00 Uhr

Wochentagsmesse

Mittwoch (außer Juli, August) um 19.00 Uhr

Gebetszeiten

Eucharistische Anbetung: jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr

Rosenkranz: jeden weiteren Mittwoch um 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit: Vor der Wochentagsmesse oder nach tel. Vereinbarung

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