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Lieber Pfarrer setz di nieder,

steh brauchst erst später wieder.

Denn jetzt hob einmal ich das Wort

und do kommst ma so schnö net fort.

 

Wo immer einer Abschied nimmt,

egal wer, wann und wo,

gibt´s einen der die Rede hält,

denn das gehört sich so.

 

Öfter hob i schon dichten derfen

und strapaziert dem Pfarrer seine Nerven.

A von ihm hob i a Haufen Gedichtel´n daham,

die alle bei unsern Reisen zustand kommen san.

 

Zu sein Abschied hob i jo schon im Pfarrblatt´l an Artikel verfasst,

aber der hat ihm so—, a gor nicht gepasst.

Er hat zu mir g´meint, do tuat´s an jo die Tränen aussatreiben,

am besten du tuast „Ruhe in Frieden“ drunter schreiben.

 

Ja, wir sind etwas betrübt,

einen Menschen der beliebt

und bei allen gern gesehen,

lässt man nicht so einfach gehen.

 

Zu schnell verging die schöne Zeit,

dass sie vorbei ist, tut uns leid.

Wir danken dir und du sollst wissen,

so mancher hier wird dich vermissen.

 

I sog´s einmal so, dass mi des net g´freit,

und so wia mi noch viel mehrer Leit,

denn unser Pfarrer wor immer für uns do,

a wann die Zeit knapp wor oder so.

 

Doch wann einer mit an Hintern auf 10 Kirtag tanzt,

kann´s schon sein, dass er manchesmal raunzt.

Und wir hatten mit ihm so an Tausendsassa,

mit diversen Amtl´n ganz a massa.

I will euch jetzt an klan Überblick geben gor,

was er alles so g´mocht hot die letzten 15 Johr.

Viel hat er für uns getan,

wofür wir ihm sehr dankbar san.

 

Liabe Leitl´n hurcht´s mir guat zua,

die Arbeit in zwa Pforren wor ihm net gnua.

A in da Schui stand er als Lehrer vor,

wo er bei den Kindern sehr beliebt wor.

 

Und in Heiligenkreuz die Priester-Studenten,

sich´s ohne ihm nimmer vorstellen kennten.

In der Diözese hobn´s ihm a öfter braucht,

wann´s im Finanzwesen wieder hot g´raucht.

 

Vertreten ist er auch im Priesterrat,

wo´s guat war wann man öfter auf ihm hören tat,

denn wie so oft, es ist a Jammer,

san d´Herren net einig in der Kammer.

 

Na und sein Pfarr-Kindergarten des is klor,

für den hot er kämpft wia a Löwe Johr für Johr.

Ohne ihn wär der Kindergarten längst leer,

denn es gabert eahm schon lang nimmermehr.

 

Auch im Restituta-Forum ist er vertreten,

um für die ehemalige Ordens-Krankenschwester zu beten.

Restituta wurde zu Recht selig gesprochen,

denn ihr Glaube war bis zur Enthauptung ungebrochen.

 

Hört, hört, auch die Wiener Rauchfangkehrer

zählen seit Jahren zu seine Verehrer.

Wann de Ruassigen a Festmess woll´n,

ist immer da Pfarrer Leitner zum holn.

 

Ma derf die Feuerwehren net vergessen,

do gibt’s a mehr als Floriani-Messen.

Bei jeden Einsatz tuat sei Handy brumma,

denn vielleicht muß er zu an Verunfallten kumma.

 

 

Und zwischendurch ist er immer nach Mönchhof geeilt,

wo er sich sein Heim mit Lebenspartner Hubert teilt.

Aber bevor jetzt ein böses Gerücht droht,

der Hubert ist bloß a Landschüldkrot.

 

Na und im Spital, fast hätt ich´s vergessen,

hat er monatlich a sein Dienst abgesessen.

Den Sterbenden die Sakrament no g´spendt,

für d´ Angehörigen geboten stützende Händ´.

 

Er wurde auch im Jahr der Barmherzigkeit,

vom Kardinal zum Missionar ernannt in dieser Zeit.

Das sind alles ehrenwerte Aufgaben und Ämter,

und wie wir erlebt hobn, die stemmt er.

 

Nebenbei pflegt er in sein großen Garten,

Weintrauben, Obstbam und viele Gemüsesorten.

Tut rasenmähen und Pflastersteine leg´n,

welche zieren seine Gartenweg´n.

 

Und einen neuen Teich musste er anlegen,

worin die Goldfisch aus Wimpassing sich können pflegen.

Er selbst zieht seine Runden im Swimmingpool

und hält sich somit fit und cool.

 

Er kocht, putzt, wäscht und bügelt ohne Schmäh,

und die Einkäufe erledigt er a seit eh und je.

Außerdem bocht er noch Guglhupf und Sachertorten,

des tät ma von an Pfarrer jo normal net erwarten.

 

Und wie man sieht, er ist ja kräftig gnua gebaut,

jeder glaubt, dass ihm so schnö nix umhaut.

Aber i sog des ist alles Lüge,

denn i kenn ihm zur Genüge.

 

Es wächst ein Stück Gemeinsamkeit,

ist man verbunden eine Zeit.

Man lernt sich auch ein wenig kennen,

bis sich die Wege wieder trennen.

 

 

Und manches Mal do kam es mir vur,

agierte er wie a potscherter Bua,

denn bei de vün Stürze und Mißgeschick,

muss ma froh sein, dass er si net hot brochen das Genick.

 

Bama, Verkehrsschilder und Hydranten,

Radlständer, Hausecken, Gehsteigkanten,

san die Feind in seinem Leben,

die ihm zum Straucheln und Fallen bewegen.

 

Manche Menschen haut´s vielleicht über d´Stiagn,

doch Pfarrer Martin tuat über olles fliagn.

So was Ung´schicktes hob i no nie g´sehn,

manchmal wars besser er tat si niederlegn.

 

Sei Schutzengel hot a Haufen Arbeit mit eahm,

und wird öfter in der G´ham scho rern.

Erst vorig´s Monat hat er an Unfall verhindert

Und somit Schmerz und Weh gelindert.

 

Doch jetzt kumm ma wieder zum Grund,

warum wir hiaz do san in dera Stund.

Denn schließlich miaß ma jo kommen zum End,

a wenn i no lang erzöhln kennt.

 

Jetzt wird er Direktor, für ihn eine Berufung und ein realer Traum,

von der größten Priesterausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum.

Heiligenkreuz, das ist sein zukünftiger Wirkungskreis,

ein verantwortungsvoller Posten, wie jeder weiß.

 

Man bleibt nicht auf der Stelle hocken,

wenn solche Angebote locken,

die überaus verlockend klingen

und einen wirklich vorwärtsbringen.

 

Deshalb hast du uns nun verlassen,

um dich mit Neuem zu befassen.

Es wird für uns nicht einfach sein,

das wussten wir von vornherein.

 

 

Es ist schwer, i sog´s euch liabe Leit´,

mit wos mochst an Pfarrer a große Freid?

Ihn interessieren die Hightech-Geräte,

doch manchmal wird halt zu wenig die Knete.

 

Im Sommer hot sei Laptop den Geist aufgeben

und so was braucht er für sein geistiges Leben.

Ein Air Book von Apple tat es ihm an,

zu dem wir jetzt kräftig beisteuern tan.

 

Denn viele Gläubige haben gespendet ganz toll,

du bekommst auch ein Bild, welches dich erinnern soll,

an unsere schöne Peterskirche im Schwarzatal,

dann kannst du sagen, hier war ich einmal.

 

Nun der Abschied ist unausweichlich,

es gab schon gute Wünsche reichlich.

Auch unsere mögen dich stets begleiten,

bei deinen neuen Tätigkeiten.

 

Für deine Zukunft wünschen wir dir das Beste,

Gottes Segen für dich und wir glauben ganz feste.

Wenn Freunde auseinandergehen,

so sagen sie „Auf Wiedersehen“.

 

Geschrieben von Nelly Puchegger im Sept. 2016

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  • Kommt zum Herrn
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kommtzumherrnDer Kardinal lädt die Jugend jeden Monat zur hl. Messe ein.

17.00 Anbetung, 18.00 Hl. Messe, kurzes Theaterstück, Begegnung mit dem Kardinal, anschließend Agape

Pfarre St. Brigitta Wien 20 - 14. Jänner, 3. März, 14. April, 19. Mai, 23. Juni

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Gottesdienste in Wimpassing

Sonntagsmesse in der Pfarrkirche um 9.30 Uhr

Wochentagsmessen

Donnerstag: 18.30 Uhr

Freitag: 18.30 Uhr 

Samstag: Marienmesse um 8.00 Uhr

Gebetszeiten

Eucharistische Anbetung: Freitag, 18.00 Uhr

Rosenkranz: jeden Donnerstag um 18.00 Uhr 

Vesper: jeden Montag, Dienstag und Samstag um 18.30 Uhr

Laudes: jeden Mittwoch um 7.30 Uhr. (Winterzeit: 8.00)

Beichtgelegenheit: Vor den Wochentagsmessen oder nach tel. Vereinbarung

Aussprache, geistliche Begleitung: nach tel. Vereinbarung

Hl. Messen in der Bergkapelle: Jeden 3. Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr  (Rosenkranz um 18.00)

Seniorennachmittag: Jeden 2. Donnerstag im Monat (außer Juli, August): 14.30 Uhr Rosenkranz, 15.00 Uhr Hl. Messe für die Geburtstagskinder des Monats, anschl. gemütliches Beisammensein. (Bitte beachten Sie etwaige Terminverschiebungen im Schaukasten oder im Wochenblatt)

 

Gottesdienste in der Peterskirche, Dunkelstein

Sonntagsmesse 8.15 Uhr

Vorabendmesse: Samstag, 16.00 Uhr

Wochentagsmesse

Mittwoch (außer Juli, August) um 19.00 Uhr

Gebetszeiten

Eucharistische Anbetung: jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr

Rosenkranz: jeden weiteren Mittwoch um 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit: Vor der Wochentagsmesse oder nach tel. Vereinbarung

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