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KreuzerhÃhung Stift Heiligenkreuz 18.9.2016 109 von 121Erntedank in der Peterskirche - 25. September 2016 

Abschiedsmesse Mag. Martin Leitner

Liebe Schwestern und Brüder, versammelte Gemeinde!

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und für das du vor vielen Zeugen das gute Bekenntnis abgelegt hast.“  - Das schreibt Paulus an seinen Schüler, den Bischof Timotheus. 

Anlässlich des Erntedankfestes, das heuer ein besonderer Erntedank für mich ist, darf ich mir und Euch diese Aufforderung des Paulus als Frage stellen. Haben wir in den vergangenen 15 Jahren, in diesen gemeinsamen 15 Jahren hier am Petersberg, den guten Kampf des Glaubens gekämpft? Haben wir das gute Bekenntnis abgelegt? - Und ich bin versucht, zu antworten: „Ja, auf unsere Weise! Mit unseren Möglichkeiten!“

Denn wir haben nicht gehandelt wie der reiche Prasser, der den Armen vor der Türe ließ, ohne ihm zu helfen. Ob die direkte caritative Arbeit, ob die verschiedensten Gelegenheiten, wo wir als Gemeinde, wo ich als Priester, so manche leibliche oder auch seelische Not wahrnehmen, und mit den Gnadenmitteln der Kirche, den Sakramenten, lindern oder heiligen durfte - es ist in diesen Jahren - mit Eurer Mithilfe - viel geschehen. 

Beim Erntedank blicken wir normalerweise auf das vergangene Jahr zurück, jene, die in der Landwirtschaft tätig sind, wissen, wo das Wetter für die Frucht gepasst hat und wo nicht, wo sie gezittert haben vor dem Unwetter, dem Hagel, dem allzu üppigen Regen, oder auch der Dürre. Und am Ende dürfen wir dennoch - fast vergessen all die Mühen - Dank sagen für den Ertrag von Weinberg, Wald, Feld und Garten. Die Früchte, die in die Kirche gebracht wurden, sind stumme Zeugen dafür. 

Erlaubt mir, dass ich einen besonderen Erntedank halte. Mit einem Blick auf 15 Jahre. Da war der 2. Februar 2001, als ich an diesem Freitag, Mariä Lichtmess, zu Weihbischof Alois Schwarz ging, um mich nach der Pfarre Wimpassing, die im Diözesanblatt ausgeschrieben war, zu erkundigen. Und gleich bei diesem ersten Gespräch deutete mir Weihbischof Schwarz an, dass ich zusätzlich zur Stammpfarre Wimpassing auch Dunkelstein-Blindendorf betreuen soll. 

So kam es auch. Ende August feierte P. Andreas Dubiel Abschied - und ich wurde begrüßt. Und vielleicht darf hier schon ein wenig der Vergleich zum Arbeitsjahr des Landwirtes gezogen werden. So mancher Same wurde gesät, so manches Pflänzchen gehegt und gepflegt. 

Ich will aber auch nicht verhehlen, dass die „Grosswetterlage“ am Anfang alles andere als günstig war. So manches Pfarrmitglied wollte oder konnte sich nicht an den neuen Expositus gewöhnen. Um jeden einzelnen tut es mir leid, mehr noch aber freut mich, wie viele der damaligen Kritikern im Laufe der Jahre gute Mitarbeiter, ja sogar Freunde wurden!

Ich möchte allen Dank sagen, die mich in meiner Arbeit hier am Petersberg in diesen 15 Jahren begleitet haben, ob über die ganze Zeit hinweg, oder in kürzeren oder längeren Abschnitten. Jeder Mensch, der bereit ist, sich einzusetzen für das Evangelium, ist dem Herrn wichtig und kostbar. Jeder, der bereit ist, seine Talente und Fähigkeiten in richtiger Weise zu verwirklichen, kann zum Aufbau des Reiches Gottes beitragen. 

Ich sage Dank für alles, was in diesen Jahren in unserer Pfarre aufgebaut wurde und gewachsen ist. Euch, dem Singkreis Petersberg, der nicht nur die Messen so schön begleitet, sondern dessen Mitglieder auch so vieles im Pfarrleben mittragen, ob Pfarrcafe oder den heutigen Erntedank, ob Silvesterfeier oder Adventcafe - und und und. 

Ich sage Dank Euch allen, die im Pfarrgemeinderat meine Spinnereien ausgehalten haben. Gemeinsam haben wir viel erreicht. Die Dachsanierung unserer Peterskirche und des Pfarrhauses, die Pelletsheizung, die uns die Nutzung des Hauses auch über den Winter gut ermöglicht (früher mußte ja ab Donnerstag der Kachelofen beheizt werden, damit am Sonntag stolze 15 Grad im Pfarrsaal zu verzeichnen waren!). Ich möchte namentlich der Frau Vollenhofer danken für ihren treuen Einsatz für unseren Pfarrfriedhof. Auch gegen so manche  unangebrachte Kritik der Diözese, auch gegen so manche Schimpfwörter, die sie sich am Telefon gefallen lassen mußte und leider noch immer muß, setzt sie sich ein, ist da, bei jedem Begräbnis, in Zusammenarbeit mit den Bestattungen. Und ihre Familie zeichnet verantwortlich für Blumenschmuck über das ganze Jahr hin. Danken möchte ich unseren unermüdlichen Mesnern, es gab in den Jahren kaum einen Gottesdienst, wo sie nicht ihren treuen Dienst geleistet haben. Danken möchte ich allen, die früher und jetzt für Kirchenreinigung und Wäschepflege gesorgt haben. Ich möchte aber auch ganz besonders Danke sagen den stellvertretenden Vorsitzenden über diese Jahre hinweg. Dem Otto Pasecker, mit dem ich hier sozusagen begonnen habe, der Frau Berta Fuchs, die mich zur ersten Dechantenwahl in Neunkirchen begleitet hat, dem Dieter Steindl, der bei der zweiten Dechantenwahl, hier schon im Dekanat Gloggnitz dabei war, und der Trude Karall, die bis heute dieses Amt ausübt. Und unserem Organisationstalent Nelly Puchegger, Reiseleiterin, Seniorencafeorganisatorin, etc.etc. sei ein besonderes Vergelt´s Gott gesagt. Sie arbeitet schon intensiv an der nächsten Reise - ich werde leider nicht mehr dabei sein. 

Danke allen, die in der Liturgie ihren Dienst geleistet haben. Als Lektor, als Kantor, wenn meine Stimme versagte, als „Spirit of God“ - Team bei den Familienmessen an den Samstagen. Dank den Ministranten, die so treu gekommen sind, auch wenn sie am Sonntag Morgen manchmal noch "ferngesteuert" waren. Dank unseren Religionslehrerinnen, Lehrkräften und der Frau Direktor unserer Volksschule für die wunderbare Zusammenarbeit. Als unsere frühere Religionslehrerin einen längeren Krankenstand hatte, durfte ich ja auch bei euch unterrichten. Im Vergleich zu anderen Schulen und ihren Schulkindern habe ich immer wieder gesagt: „Ich geh bei euch auf Urlaub!“ - Und ich hab es so gemeint!

Dank allen Lektoren für ihren unermüdlichen Dienst. Dank unseren Damen Stuhl und Spies für das fleißige Nähen der Taufkleider, so etwa 450 müssen es wohl in der Zeit meiner Tätigkeit hier gewesen sein. 

Dank unserer Freiwilligen Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit in diesen 15 Jahren. Zwei Kommandanten habe ich "verbraucht" - der zweite bleibt euch ja noch erhalten. Dank der Stadtgemeinde Ternitz für die gute Zusammenarbeit!

Und Danke ihnen allen. Für Ihre Treue zum Petersberg, zur Peterskirche, zum regelmäßigen Gottesdienstbesuch, am Mittwoch, am Samstag und am Sonntag. 

Wenn wir auf die Ernte schauen, die im geistlichen Bereich nicht so leicht sichtbar ist wie bei den Früchten der Erde, so darf uns tiefe Freude und Dankbarkeit erfüllen, dass auch im 21. Jahrhundert, in einem eher steinigen Gebiet unseres Landes, Menschen dem Herzen am rechten Fleck dieser Pfarre, dieser konkreten Gemeinde ein deutliches Signal christlichen Lebens geben.

Amen. 

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kommtzumherrnDer Kardinal lädt die Jugend jeden Monat zur hl. Messe ein.

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Pfarre St. Brigitta Wien 20 - 14. Jänner, 3. März, 14. April, 19. Mai, 23. Juni

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Gottesdienste in Wimpassing

Sonntagsmesse in der Pfarrkirche um 9.30 Uhr

Wochentagsmessen

Donnerstag: 18.30 Uhr

Freitag: 18.30 Uhr 

Samstag: Marienmesse um 8.00 Uhr

Gebetszeiten

Eucharistische Anbetung: Freitag, 18.00 Uhr

Rosenkranz: jeden Donnerstag um 18.00 Uhr 

Vesper: jeden Montag, Dienstag und Samstag um 18.30 Uhr

Laudes: jeden Mittwoch um 7.30 Uhr. (Winterzeit: 8.00)

Beichtgelegenheit: Vor den Wochentagsmessen oder nach tel. Vereinbarung

Aussprache, geistliche Begleitung: nach tel. Vereinbarung

Hl. Messen in der Bergkapelle: Jeden 3. Donnerstag im Monat, 18.30 Uhr  (Rosenkranz um 18.00)

Seniorennachmittag: Jeden 2. Donnerstag im Monat (außer Juli, August): 14.30 Uhr Rosenkranz, 15.00 Uhr Hl. Messe für die Geburtstagskinder des Monats, anschl. gemütliches Beisammensein. (Bitte beachten Sie etwaige Terminverschiebungen im Schaukasten oder im Wochenblatt)

 

Gottesdienste in der Peterskirche, Dunkelstein

Sonntagsmesse 8.15 Uhr

Vorabendmesse: Samstag, 16.00 Uhr

Wochentagsmesse

Mittwoch (außer Juli, August) um 19.00 Uhr

Gebetszeiten

Eucharistische Anbetung: jeden ersten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr

Rosenkranz: jeden weiteren Mittwoch um 18.30 Uhr

Beichtgelegenheit: Vor der Wochentagsmesse oder nach tel. Vereinbarung

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